Heute 16 °C und heiter bis wolkig. OK, zum Nachmittag eher wolkig als heiter. Dazu gefühlte Windstärke 12-18. Na ja, es war nur 7-8, aber in Böen mehr. Zu windig zum Radfahren. Dafür ist es trocken geblieben. Ein viel zu schöner Tag, als dass man drinnen rummuckelt. Ich sprach mit Engelszungen und habe meine Familie zu einem Ausflug ins Winzlarer Moor überredet. Bäähhh, Matsch, Modder, Pampe, Sumpf ... Das war die erste Reaktion. Dabei sind die Wege durch's Moor gut und befestigt. Meine Frau und unsere Kleine staunten ob der Vielfalt an Viechern (unsere Große wohnt ja inzwischen in Hannover und durfte sich den heutigen Tag an der Uni um die Ohren schlagen).
Und dann war da dieser §$%###!!&!-Fuchs! Meine Tochter erblickte ihn zuerst und ich sah ihn nur noch nach rechts im hohen Gras verschwinden. Ein Prachttier! Kamera in die Richtung geschwenkt; irgendwo muss er ja sein! Denkste - plötzlich links von mir ein Rascheln und er schlug sich blitzschnell ins Unterholz. Der war so nah dran, dass ich die Flöhe in seinem Fell hätte ablichten können! Und der hat uns nach Strich Faden verar... Demnächst fahre ich wieder hin. Das Vieh ist fällig! Die Seeadler haben wir mit dem Fernglas zwar sehen können, aber zum Fotografieren waren die zu weit weg. Noch ein Grund, da wieder hinzufahren. Hier sind erstmal ein paar Bilder von heute.

Allgegenwärtig: Entenfamilien.

Und hier die Kleinen nochmal ohne die Mama.

Auch die Graureiher waren reichlich vertreten.

Noch ein Reiher, aber in einem anderen Revier.

Die Graugänse hielten sich von uns Menschen fern - dabei finde ich Gänse doch zum Anbeißen ... *ggg*.

Bei diesem Reh geriet ich an die Grenzen meiner Kamera.

Eine Schwalbe: Mitunter lohnte sich in den Beobachtungsstationen auch mal der Blick zur Seite oder nach oben.

Das Foto der Jungschwalben-Piepmätze stammt von meiner Tochter Sonja, weil meine eigenen Bilder nichts geworden sind (scheint immerhin so zu sein, als wären meine erzieherischen Anstrengungen nicht gänzlich vergeblich gewesen).

