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Archiv der Einträge: 09 Juni, 2012
  • Moor, Sumpf, Modder, Matsch, Pampe

    Heute 16 °C und heiter bis wolkig. OK, zum Nachmittag eher wolkig als heiter. Dazu gefühlte Windstärke 12-18. Na ja, es war nur 7-8, aber in Böen mehr. Zu windig zum Radfahren. Dafür ist es trocken geblieben. Ein viel zu schöner Tag, als dass man drinnen rummuckelt. Ich sprach mit Engelszungen und habe meine Familie zu einem Ausflug ins Winzlarer Moor überredet. Bäähhh, Matsch, Modder, Pampe, Sumpf ... Das war die erste Reaktion. Dabei sind die Wege durch's Moor gut und befestigt. Meine Frau und unsere Kleine staunten ob der Vielfalt an Viechern (unsere Große wohnt ja inzwischen in Hannover und durfte sich den heutigen Tag an der Uni um die Ohren schlagen).

    Und dann war da dieser §$%###!!&!-Fuchs! Meine Tochter erblickte ihn zuerst und ich sah ihn nur noch nach rechts im hohen Gras verschwinden. Ein Prachttier! Kamera in die Richtung geschwenkt; irgendwo muss er ja sein! Denkste - plötzlich links von mir ein Rascheln und er schlug sich blitzschnell ins Unterholz. Der war so nah dran, dass ich die Flöhe in seinem Fell hätte ablichten können! Und der hat uns nach Strich Faden verar... Demnächst fahre ich wieder hin. Das Vieh ist fällig! Die Seeadler haben wir mit dem Fernglas zwar sehen können, aber zum Fotografieren waren die zu weit weg. Noch ein Grund, da wieder hinzufahren. Hier sind erstmal ein paar Bilder von heute.

    entenfamilie
    Allgegenwärtig: Entenfamilien.

    entenkuecken
    Und hier die Kleinen nochmal ohne die Mama.

    reiherfamilie
    Auch die Graureiher waren reichlich vertreten.

    reiher
    Noch ein Reiher, aber in einem anderen Revier.

    graugans
    Die Graugänse hielten sich von uns Menschen fern - dabei finde ich Gänse doch zum Anbeißen ... *ggg*.

    reh
    Bei diesem Reh geriet ich an die Grenzen meiner Kamera.

    schwalbe
    Eine Schwalbe: Mitunter lohnte sich in den Beobachtungsstationen auch mal der Blick zur Seite oder nach oben.

    piepmaetze
    Das Foto der Jungschwalben-Piepmätze stammt von meiner Tochter Sonja, weil meine eigenen Bilder nichts geworden sind (scheint immerhin so zu sein, als wären meine erzieherischen Anstrengungen nicht gänzlich vergeblich gewesen).

    hpbuttonebmon

  • Heute Schlecker, morgen Aldi?

    Es gibt eine Forbes-Liste mit dem Titel "The World's Billionaires". Da sind die reichsten Menschen der Welt drin aufgeführt. Auf Platz Nummer Zehn steht ein Deutscher, nämlich Karl Albrecht, Chef und Gründer von Aldi. Er gilt als der reichste Mensch Deutschlands und sein (mit Aldi) erworbenes Vermögen wird auf ca. 25,4 Mrd. US$ geschätzt. Aber ach, sein Konzern ist so arm dran!

    So arm, dass er seit Jahren vom Staat - und damit von uns allen! - subventioniert werden muss. Berichtet jedenfalls der Spiegel unter dem Titel "Aldi sackt seit Jahren staatliche Subventionen ein". Arme, notleidende Milliardäre! Denen muss doch geholfen werden, damit die Wirtschaft floriert! Sonst könnte es ja durchaus passieren, dass das, was jetzt mit Schlecker geschehen ist, auch Aldi droht ... Ob wir nicht vielleicht mal einen Rettungsschirm für notleidende Milliardäre auflegen und für das ganze, verfluchte Gesockse spenden sollten? Ich wüsste auch schon, was ich spenden würde. Im Stall steht nämlich noch Rattengift!

    hpbuttonebmon

  • Gedanken zur Rente

    Deutsche männliche Arbeitnehmer in prekären Jobs sterben - rein statistisch gesehen - mittlerweile im Durchschnitt schon mit 70 Jahren. Das Renteneintrittsalter liegt bei 67 Jahren und immer wieder gibt es seitens gewisser Politclowns hirnrissige Vorstöße, es über die 70-Jahres-Grenze hinweg erhöhen zu wollen. Macht ja auch Sinn: Malochen bis zum Umfallen, vom Fließband direkt ab in die Kiste. Eine Rentenversicherung braucht man dann nicht mehr, weil die sich von selbst erübrigt. Zum Leidwesen unserer Volksverräter "Volksvertreter" (woher kommen heute bloß immer die Tippfehler?) liegt das Renteneintrittsalter aber noch nicht über 70. Und bis dahin muss die Rente eben gesenkt werden! Das dient ja alles dem Wachstum der Wirtschaft und dafür muss eben jeder Opfer bringen! Marktkonforme Demokratie nennt sich das!

    Es geht aber auch ganz anders. Der "böse Linke" aus Frankreich, nämlich François Hollande, macht es jetzt vor: "Frankreich führt teilweise Rente mit 60 ein". Woraus unschwer zu erkennen ist, dass die Franzosen trotz permanenter Gehirnwäscheversuche seitens Das Merkel immer noch nicht begriffen haben, wie Neosklaverei (schon wieder!) neoliberale Politik funktioniert. Vielleicht wollen die das auch gar nicht begreifen. Kein Wunder, das derjenige, der das Volksenteignungsgesetz H4 eingeführt hat - nämlich Altkanzler Schröder - gegen Hollande Sturm läuft.

    Oder aber - was ich kaum zu denken wage - da steckt was ganz anderes dahinter. Ein ganz großer Verschwörungsplan. Nehmen wir mal an, Das Merkel ist in Wirklichkeit die zum Selbstläufer gewordene Geheimwaffe Erich Honneckers. Ihr Auftrag: In ganz Europa einen gnadenlosen Raubtierkapitalismus einzuführen, bis alle Europäer GEMEINSAM die Schnauze davon gestrichen voll haben und es zu einer ganz großen Revolution kommt. Am Ende könnte dann ein sozialistisches Gesamteuropa stehen ... :>

    hpbuttonebmon

  • Nehmt Alufolie!

    Report München hat neulich auf die neuen funkgestützten Kreditkarten nebst der damit einher gehenden Sicherheitslöcher hingewiesen. Weil: Diese Karten - welche die bisherigen Kreditkarten wohl längerfristig ablösen werden - funken ihre "Bezahl"-Daten an Kassenterminals. RFID macht's möglich. Das gestattet es dem Handel, auf die Dauer mit weniger Kassenpersonal auszukommen: Es lebe die Wirtschaft! Ist aber nur die eine Sache dabei. Die andere Sache ist der Datenklau. Ich will's mal so ausdrücken: Wenn ihr auf einem Bahnhof, bei einem Schützenfest oder wo auch immer unterwegs seid, wo sich viele Menschen rumtreiben, dann gibt's da garantiert auch Taschendiebe. Die brauchen allerdings - da sie die Brieftasche ja physisch entwenden müssen - eine gewisse Fingerfertigkeit.

    Mit den neuen Kreditkarten ist das einfacher, weil kein physischer Zugriff mehr nötig ist. Die RFID-Ansteuerung besorgt das Smartphone. Es reicht völlig aus, das Handy in die Nähe der Einkaufs- oder der Hosentasche zu bringen, damit es die Kartendaten von wildfremden Menschen auslesen kann: Name, Kartennummer, Verfallsdatum, Kartenunternehmen. Im nächsten Schritt sucht sich der Datendieb einen Online-Versand, der den dreistelligen Sicherheitscode auf der Kartenrückseite NICHT abfragt. Da bestellt er im Namen seines Opfers und gibt einfach nur eine abweichende Lieferadresse an. That's it! Die Ware kommt - schlimmstenfalls bis zum Kartenlimit. Besonders perfide dabei: Als Kunde wird man seitens des Kreditkartenunternehmens NICHT darüber informiert, ob man eine funkende Karte sein Eigen nennt.

    In der Haftung ist der Händler. Aber: Die Beweislast dahingehend, dass er nicht selbst eingekauft hat, liegt beim Karteninhaber. Schwierig. Problematisch. Letztlich dürften sich Karteninhaber und Händler dadurch gehörig in die Haare kriegen. Und wer ist der lachende Dritte, der die Waren bspw. über ebay o. a. gewinnbringend vertickert? Abhilfe bietet Alufolie. Jede Kreditkarte muss in Alufolie eingepackt werden (damit entsteht ein Faraday'scher Käfig) und das Ausleseverfahren funktioniert nicht mehr. Zwar leicht machbar, aber doch auch extrem unpraktisch. Ich sehe schon wieder eine Renaissance der alten Zigarettenetuis aus Metall kommen. Die müssten nämlich ganz genauso wie die Alufolie funktionieren und sind viel bequemer zu handhaben. Der ganze Report-Beitrag ist HIER und das PDF-Manuskript zur Sendung HIER abrufbar.

    hpbuttonebmon

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